IM FREIEN

Entscheidungsfähig sein, sinnvolles Tun und kraftvolles Umsetzen sind Grundlagen erfolgreichen Handelns. Diese Kräfte lassen sich nicht erzwingen. Sie werden durch Leistungsdruck und Stress im Alltag eher blockiert als gefördert.

Die Natur ist ein wunderbarer Ort um wieder Zugang zu diesen Kräften zu finden! Auf dem Weg sein, dem Wachsen und Entwickeln Raum geben, Loslassen von Altem und Frei-werden für Neues. Dazu lädt uns die Natur ein!

Was ist das Wirkungsvolle an der Arbeit im Freien?

Beim Gehen werden beide Gehirnhälften durch den Rhythmus der Bewegung stimuliert. Aus neurowissenschaftlicher Sicht bringt Gehen unser Gehirn gewissermaßen in Schwung, ins Schwingen. Dadurch kann die geistige und emotionale Beweglichkeit gefördert werden.

Das Loslösen von festgefahrenen Mustern und daraus resultierendes innovatives „schräges Denken“ fallen leichter.

Andererseits erden wir uns beim Gehen, stellen mit jedem Schritt und in jedem Moment den Kontakt mit der Erde neu her. Dieses Gefühl, mit der Erde verbunden zu sein, empfinden viele Menschen als befreiend. Im Gehen fühlt man sich erfrischter. Die Belastungen des Alltags können mit mehr Distanz betrachtet werden; der getrübte Blick wird wieder klar.

Manchmal kann man innere Zustände gar nicht beschreiben, es fehlen die Worte dafür.

Bilder in der Natur docken an diese tiefen Bewusstseinszustände an:

  • die Frische und Ursprünglichkeit einer Quelle
  • das Leichte und Lebendige einer Blumenwiese
  • das satte Grün einer Frühlingswiese
  • die Standhaftigkeit einer Staude, die sich im Sturm biegt aber nicht verbiegen lässt
  • Bäume, die auch auf Steinen wachsen
  • das Erhabene des Berggipfels
  • der Fluss, der mäandernd seinen Weg findet
  • das reife Getreidefeld
  • das Verwelken der Blätter
  • die Eichhörnchen, die emsig ihre Wintervorräte sammeln
  • die Stille des Laubwaldes im Winter
  • die Ruhe einer schneebedeckten Landschaft

Wir arbeiten in der Natur an den Bildern, die gerade die jeweilige Situation unterstützen. Gearbeitet wird mit den vier Elementen: Erde, Feuer, Wasser und Luft.

  • Erde steht für Verbundenheit: Wofür stehe ich im Leben?
  • Feuer steht für die Impulskraft und das Entflammt sein: Wofür brenne ich?
  • Wasser steht für Vertrauen, Hingabe und Wandel: Woraus schöpfe ich?
  • Luft steht für das Visionäre: Wohin gehe ich?

 

Braucht es dafür besondere Voraussetzungen?

Arbeiten in und mit der Natur schult Wahrnehmung, Respekt und Achtsamkeit.

Es ist keinesfalls ein sportliches Ereignis. Bequeme Schuhe und Freude an der Bewegung genügen als Voraussetzung.

 

Wo wird gegangen?

Auf Wegen, die Ihnen besonders gut gefallen; rund um Graz, in der Leibnitzer Au, am Silberberg, entlang der steirisch-slowenischen Grenze. Letzteres eignet sich besonders gut zum grenzenlos Denken!

Du musst nicht den ganzen Weg sehen. Mach einfach den ersten Schritt.

Martin Luther King